
Ösophagus Magen
Magen
Die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums Essen verfügt über eine Expertise von mehr als 100 Operationen am Magen und an der Speiseröhre pro Jahr und vertritt damit diesen Bereich in herausragender Weise nicht nur im Ruhrgebiet, sondern auch weit darüber hinaus. Unsere Patienten erreichen uns sowohl aus dem europäischen als auch dem internationalen Ausland.
Unsere Klinik bietet das komplette Spektrum der Chirurgie der Speiseröhre und des Magens. Dies betrifft alle offen-chirurgischen und minimal-invasiven Verfahren für alle gutartigen und bösartigen Erkrankungen dieser beiden Organe.
Alle Behandlungen bösartiger Erkrankungen erfolgen interdisziplinär im Rahmen des Westdeutschen Tumorzentrums Essen und auch im Sinne internationaler Standards innerhalb unseres Cancer Comprehensive Centers Essen. Alle therapeutischen Schritte werden interdisziplinär mit anderen Fachdisziplinen des Universitätsklinikums im Rahmen von regelmäßigen Tumorkonferenzen für jeden einzelnen Patienten individuell diskutiert und festgelegt. Zu diesen mitbehandelnden Kernkompetenzzentren auf dem Campus gehören u.a. die Radiologie, Gastroenterologie, Strahlenklinik, Nuklearmedizin, Onkologie und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen.
Im Rahmen des Westdeutschen Tumorzentrums Essen und des Cancer Comprehensive Centers Essen sind wir an verschiedensten großen, internationalen Studien beteiligt, welche wir auch teilweise initiiert haben. Die Einschleusung von Patienten in neue Studien zu vorbehandelnden oder nachbehandelnden Therapien um eine Operation herum, ist uns ein zentrales Anliegen, da sich dadurch auch zeitnah neue Behandlungsmöglichkeiten eröffnen.
Alle konservativen und operativen Fachdisziplinen sind auf dem Campus auf internationalem Spitzenniveau vertreten, so dass Ihnen bei jedweder medizinischen Problematik um eine Operation herum alle Behandlungsmethoden zur Verfügung stehen (z.B. bei Herzinfarkt, Schlaganfall, Blutgerinnungsstörungen u.v.m.).
Die Speiseröhre stellt eine röhrenförmige Verbindung zwischen Schlund und Magen dar, die die Passage von Nahrung und Flüssigkeit durch den Brust- in den Bauchraum gewährleistet. Durch eine aktive Kontraktion der Speiseröhre kann die Nahrung auch gegen die Schwerkraft in den Magen befördert werden. Zum Schlund und zum Magen ist die Speiseröhre durch ein Verschlusssystem („Schließmuskel“) verbunden. Diese gewährleistet unter anderem, dass der saure Mageninhalt beim Gesunden nicht in die Speiseröhre zurückfließen kann.
Bösartige Neubildungen der Speiseröhre entstehen in den meisten Fällen entweder als Folge einer langjährig bestehenden Säureexposition oder aufgrund anderer schädigender Einflüsse wie Alkohol, insbesondere hochprozentige Getränke und/oder Nikotinkonsum. Auch Verätzungen der Speiseröhre erhöhen das Risiko für das Auftreten einer Tumorerkrankung.
Das Leitsymptom ist die Schluckstörung, die wir fachsprachlich als „Dysphagie“ bezeichnen. Andere Symptome wie Sodbrennen, das Aufstoßen von zuvor bereits verschluckten Nahrungsbestandeilten (Regurgitation) und ein Druckgefühl hinter dem Brustbein können ebenfalls auf Erkrankungen der Speiseröhre hindeuten, wobei das Sodbrennen typischerweise auf einen Rückfluss von Säure aus dem Magen in die Speiseröhre hindeutet.
Eine Magenspiegelung, die eine Untersuchung von Speiseröhre (Ösophagus), Magen und Zwölffingerdarm beinhaltet und die wir fachsprachlich als Ösophagogastroduodenoskopie (kurz ÖGD) bezeichnen, ist die wichtigste Untersuchung zur Abklärung von Schluckstörungen. Untersuchungen zur Speiseröhrenfunktion wie Manometrie, pH-Metrie oder auch Durchleuchtungsuntersuchungen werden zur Abklärung funktioneller Erkrankungen – aber in Ausnahmefällen auch bei bösartigen Erkrankungen – eingesetzt.
Eine Magenspiegelung, die eine Untersuchung von Speiseröhre (Ösophagus), Magen und Zwölffingerdarm beinhaltet und die wir fachsprachlich als Ösophagogastroduodenoskopie (kurz ÖGD) bezeichnen, ist die wichtigste Untersuchung zur Abklärung von Schluckstörungen. Untersuchungen zur Speiseröhrenfunktion wie Manometrie, pH-Metrie oder auch Durchleuchtungsuntersuchungen werden zur Abklärung funktioneller Erkrankungen – aber in Ausnahmefällen auch bei bösartigen Erkrankungen – eingesetzt.
Wird bei der Magenspiegelung ein Tumor gefunden, so wird eine Gewebeprobe entnommen, um zu klären, um welche Art von Speiseröhrentumor es sich handelt. Zur Abklärung der Größe beziehungsweise des Stadiums der Tumorerkrankung wird zudem eine Ultraschalluntersuchung der Speiseröhre (sogenannte Endosonographie) und eine Computertomographie (CT) veranlasst. Bei Vorliegen von Begleiterkrankungen müssen zudem häufig noch Untersuchungen zur Herz-, Lungen- und Gefäßsituation durchgeführt werden, um diese, soweit möglich, vor der Operation zu optimieren, um letztlich auch das Risiko einer Operation abschätzen zu können.
Im interdisziplinären Tumorboard wird unter Hinzuziehung aller an der Therapie von Tumorerkrankungen der Speiseröhre beteiligten Kollegen besprochen, ob die Tumorerkrankung primär operiert oder besser zunächst durch eine Chemotherapie (neoadjuvante Chemotherapie) oder Strahlen-/Chemotherapie (neoadjuvante Radiochemotherapie) behandelt werden soll.ard diskutiert und ein Vorschlag für die weitere Behandlung gemacht. Falls notwendig, werden zusätzliche Untersuchungen veranlasst. Gerne informieren wir Sie über unsere Überlegungen und den weiteren Verlauf der Behandlung.
Ansprechpartner

Univ.-Prof. Dr. med.
Andreas Rink
Leiter Sektion Minimalinvasive Onkologische Chirurgie

Priv.-Doz. Dr. med.
Sophia M. Schmitz
Oberärztin
Kontakt
Ambulanz
Tel: 0201 723 1130
Fax: 0201 723 1131
Notfall
Allgemeinchirurgie
Tel: 0201 723 84017
Stationen
AC1– Intensivstation
Tel: 0201 723 1181
AC2 – Interdisziplinäre Transplantstation
Tel: 0201 723 1182
AC3/4
Tel: 0201 723 1183
Tel: 0201 723 1184
AC5
Tel: 0201 723 1185
